Gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern wollen wir auch abseits der Produktionsforschung Ideen schmieden – in unserem neuen IdeaLAB.

Ab November finden dazu monatliche Impulsvorträge statt. Fachexperten informieren über Technologien, Trends, Methoden … alles, was Unternehmen bewegt.

Die Teilnahme ist kostenlos, jedoch ist die Teilnehmerzahl auf eine exklusive Runde von 16 Gästen beschränkt! Falls wir Ihr Interesse geweckt haben, bitten wir um Ihre rasche Anmeldung.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Wann: Einmal im Monat (dienstags), 17:00 – 18:00 Uhr
Wo:
IdeaLAB – Profactor

  15. November: Langweilen Sie noch – oder überzeugen Sie schon?

Dr. Ninan Schien, HPS

… ist Training & Creative Director als auch Gesellschafter von HPS. Als Creative Director ist Dr. Ninan für die Weiterentwicklung der HPS Trainings zuständig. Sein Präsentations Know-how setzt er für die Entwicklung von High-End Präsentationen und Executive Coachings ein. HPS ist Europas Nr. 1 und Spezialist für überzeugende Business-Präsentationen.

 

kallinger 24. Jänner: Lohndumping in der Praxis

KommR Mag. Thomas KALLINGER, Schwarz Kallinger Zwettler Wirtschaftsprüfung Steuerberatung GmbH

… ist Partner u. Geschäftsführer bei Schwarz Kallinger Zwettler und Fachexperte in den Themen Arbeits- und Sozialversicherungsrecht, Lohnsteuerrecht sowie steuerlicher Berater für KMU und freien Berufen. Weiters zählen Kostenrechnung und Controlling, Budgetierung Planung und Unternehmensübernahmen zu seinen Tätigkeitsschwerpunkten.

 

14. Februar: Vernetze Mitarbeiter, stifte Sinn
Employee Relationship Management in der Praxis
Martin A. Schoiswohl, Kommhaus… ist Facharbeiter für Kommunikation, Organisationsentwicklung und Wertewissenschaft. 2016 erschien sein Buch zum Vortragsthema im Springer Gabler Verlag, in dem er das CORE Prinzip als Schlüssel zum Erfolg präsentiert. Schoiswohl begleitet mit seinem Kommhaus Team seit mehr als zwei Jahrzehnten zahlreiche Unternehmen, Institutionen und Marken. Er ist Mitbegründer von CORE smartwork. Employer Branding gehört zu seinen Schlüsselthemen.
 erich_pichler_splend 7 . März: Business Modell Design – Hype oder Notwendigkeit?

Erich Pichler, Splend

… ist SOLUTION DESIGNER aus Leidenschaft, und daher gründete er 2016 das Unternehmen SPLEND. Er hat über 20 Jahre Erfahrung im Einsatz von Innovationsmethoden zur Gestaltung von Produkten, Services und den dazugehörigen Geschäftsmodellen im Industriegüterbereich. Er referiert hierzu als Experte auf diversen Fach- und Innovationskongressen. Nebenbei lehrt und forscht er an österreichischen Fachhochschulen im Bereich Innovation und Design Thinking

 

Ihr Ansprechpartner

Verena Musikar BA MSc
Project Management Assistance
Corporate Communication

+43 72 52 885 142
verena.musikar@nullprofactor.at

Wir bitten um rechzeitige Anmeldung.

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PROFACTOR ist ein Forschungsunternehmen. Gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern wollen wir auch abseits der Produktionsforschung Ideen schmieden: in unserem neuen IdeaLAB.

Wir laden wir Sie – oder einen Vertreter Ihres Unternehmens –  herzlich zum Workshop „Besser gefunden werden. Besser dastehen.“ ein.

Wann: 3. November, 8:30 – 11:30
Wo: IdeaLAB – Profactor
Im Stadtgut A2
4407 Steyr-Gleink
1 Vormittag
2 Experten
4 Impulsvorträge
40 Tipps für einen erfolgreichen Auftritt Ihres Unternehmens.

Das Programm
Wenn Sie verstanden werden wollen: TEXT mit Pfiff
Wenn Sie gefunden werden wollen: SEO mit Plan
Wenn Sie eine Botschaft haben: PR nach Maß
Wenn es schnell gehen muss: SEM mit Effekt

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung wegen des begrenzten Platzes (maximal 16 Personen) in jedem Fall nötig.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.  Teilnahme kostenlos. Um rechtzeitige Anmeldung wird gebeten.

Zielgruppe: Die Veranstaltung richtet sich nicht an Experten. Sondern an Unternehmer und Entscheider, die sich einen Überblick zu den Themen verschaffen wollen.

Die Vortragenden

  Christian Kreil (Mag. phil), klartext-kreil
Christian Kreil (Mag. phil) war als Journalist im Nahen Osten auf der Hut und als PR-Berater immer gut angezogen. Heute schreibt er in Jogginghosen, dass es fetzt und damit Unternehmen besser dastehen.Er ist der Mann hinter klartext-kreil.
www.klartext-kreil.at
 movida_manuel Manuel Steinhuber (Mag. FH), movida digital
Manuel Steinhuber (Mag. FH) hat als Online Marketing Allrounder sein Ohr am Puls der Zeit und hält Unternehmen fit für die digitale Welt. Er ist für Unternehmen da, die wissen, dass Online-Marketing keine Spielwiese für Sommer-Praktikanten ist.Er ist der Mann hinter movida-digital.
www.movida-digital.at

 

Das Programm im Detail

Wenn Sie verstanden werden wollen: TEXT mit Pfiff
Egal ob E-Mail, Liebesbrief, Geschäftsbericht oder Webseite: Für unverständliche Texte gibt es keine Ausrede.
10 Tipps für alle, deren Texte gelesen und verstanden werden sollen.

Wenn Sie gefunden werden wollen: SEO mit Plan
30 Millionen Suchanfragen verzeichnet Google pro Tag in Österreich. Die wenigsten landen bei Ihnen.
10 Tipps für alle, die auf ein gutes Ranking angewiesen sind.

Wenn sie eine Botschaft haben: PR nach Maß
Die Medien sind kein unbekanntes Wesen, ständig im Wandel und berechenbar.
10 Tipps für alle, die in der Presse gut ankommen wollen.

Wenn es schnell gehen muss: SEM mit Effekt
Sie können im Internet sehr viel Geld ausgeben für Suchmaschinenmarketing und -werbung.
10 Tipps für alle, die ihr Online-Budget zielgerichtet ausgeben wollen.

Ihr Ansprechpartner

Verena Musikar BA MSc
Project Management Assistance
Corporate Communication

+45 72 52 885 142
verena.musikar@nullprofactor.at

Wir bitten um rechzeitige Anmeldung.

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Unter dem Motto „Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft“ besuchten rund 25 Unternehmer im Rahmen der von den Technologie-und Innovations-Partnern (TIP) organisierten Exkursionsreihe unser Technologiehaus.

Herrn Herbert Jodlbauer von der FH Steyr gab zu Beginn einen Überblick über das neuentwickelte Reifegradmodell Industrie 4.0. Dieses soll ab Jänner 2017 interessierten Unternehmen angeboten werden, um diese I4.0 fit zu machen. Beratungsleistungen zum Thema I4.0 können ebenso wie z.B. Produktentwicklungsprojekte von den Technologie- und InnovationsPartnern gefördert werden.

Technologie zum Angreifen

Danach ging es für die Besucher in einem Haus-Rundgang in unser Smart Factory LAB und Nano-Labor. In 8 Stationen wurde anhand von praxisnahen Beispielen das Know-how der Forschungseinrichtung „angreifbar“ gemacht. Angefangen von der Produktion von Leichtbauteilen über die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine, der Oberflächenanalyse und Bearbeitung bis hin zu 3D-Scan und –Druck reichte die Palette der vorgestellten Technologiebereiche.

Anschließend gab es im ganz neu entwickelten Multimedia- IdeaLAB (den man auch als Externer buchen kann) die Möglichkeit, sich mit Teilnehmern und Experten von PROFACTOR auszutauschen.

3D-Druck: In Steyr wurde gezeigt, was State-of-the-Art ist

Im Museum Arbeitswelt in Steyr wurde Ende September nicht die Geschichte, sondern die Zukunft der Produktion präsentiert. Rund 120 ExpertInnen aus zwölf Ländern (Australien, Belgien, China , Deutschland, Dänemark, Frankreich, Japan, Niederlande, Österreich, Ungarn, USA, Schweiz,) folgten der Einladung von PROFACTOR und der Johannes Kepler Universität Linz zum zweitägigen Symposium Add+it.

Die Vortragenden kamen aus der Industrie und aus der Wissenschaft. Anwender von BMW, Phillips und anderen namhaften Unternehmen präsentierten, wie 3D-Technologien und die additive Fertigungsmethoden in der industriellen Praxis eingesetzt werden – und was sie ermöglichen. Auf die kleinsten Nenner gebracht: Die „econmomy of scale“ wird mit der additiven Fertigung der Vergangenheit angehören, ebenso wie die Einschränkungen bei der Konstruktionsfreiheit. 3D-gedruckte Spritzgußformen ermöglichen eine kosteneffiziente Fertigung von Bauteilen in kleinsten Losgrößen – um nur ein Beispiel zu nennen. Die fast unbeschränkte Designfreiheit beflügelt Hersteller in fast allen Branchen zu innovativen und funktionellen Produkten.

Spektakulär sind die Anwendungen in der Medizintechnik. Der 3D-Druck von biokompatiblen „Bauteilen“ ist Realität. Die exakte Reprodukution von – zum Beispiel Knochenteilen – während einer Operation wird dem 3D-Drucker in Zukunft einen Fixplatz in den Operationssäälen einräumen.

Die Anwender aus der Praxis präsentierten den „State-of-the-Art“ rund um 3D-Technologien. Die Wissenschafter gaben einen Einblick in die Forschung und damit auf neue, bislang undenkbare Prouktwelten.

iTextil: Basis für funktionelle T-Shirts gelegt.

Wenn PROFACTOR T-Shirts individuell bedrucken will, dann geht es nicht um flotte Sprüche und Grafiken. Das Forschungsunternehmen aus Steyr druckt elektrische Leiterbahnen auf Textilien. Die ChemikerInnen und PhysikerInnen des Unternehmens haben im Technologiehaus Steyr eine spezielle Tinte entwickelt, mit der Textilien individuell mit einem Inkjet-Printer funktionalisiert werden können. Das ist keine Spielerei, sondern ein Grundstein für hochspezialisierte Produkte, mit der Hochlohnländer wie Österreich für die Textilindustrie wieder interessant gemacht werden können.

Das Projekt iTextil wurde zusammen mit den Unternehmen Lenzing AG und Tiger Coatings GmbH & Co. KG durchgeführt und soeben erfolgreich abgeschlossen. „Die gedruckten, elektronischen Leiterbahnen auf dem Stoff halten Waschvorgänge, Feuchtigkeit, Hitze und Kälte ebenso aus wie ein Zerknüllen“, sagt Julia Kastner, Projektleiterin bei PROFACTOR. Rund zwei Jahre lang wurde bei PROFACTOR von Nanotechnologie-ExpertInnen an der Entwicklung der Tinte geforscht. Sie basiert auf Silber in gelöster Form und enthält keine festen Silberpartikel mehr. Dadurch ist die Tinte „stabiler“ – länger haltbar und leichter druckbar. Beim Druckvorgang verdampfen die Lösungsmittel, auf dem Textil bleibt reines Silber bestehen.

Nur Inkjet-Druck ermöglicht individuelle Fertigung

Elektrisch leitfähige Elemente in Textilien sind freilich nichts Neues. Bislang mussten aber die Leiterbahnen für leitfähige Garne in den Webmustern der Massenfertigung berücksichtigt werden. Eine individuelle Fertigung zu marktfähigen Preisen ist damit nicht möglich.

Der Kunde entscheidet, was sein „Leiberl“ können muss

Die leitfähige Silbertinte aus dem Haus PROFACTOR wird mit einem Inkjet-Printer völlig individuell auf Textilien aufgetragen. Kastner: „Das ist die Zukunft von Textilien: Der Kunde entscheidet, welche Funktionalität das Produkt wann, wo und wie bieten soll. Er kann zum Beispiel auswählen, ob ein Mikrobauteil seinen Puls misst, sein Hemd ein Durchschwitzen überprüft oder sein Shirt oder Leintuch laufend sein EKG überwacht.  Die Leiterbahnen dazu können völlig individuell definiert werden, um das optische Design der Textilie – Grafiken oder Schriftzüge –  zu unterstützen.“

PROFACTOR baut in diesem Projekt auf jahrelange Erfahrung mit Inkjet-Druck und der Entwicklung funktioneller Tinten auf. In anderen Projekten wurden beispielsweise Tinten entwickelt, mit denen organische Photovoltaikzellen – ebenfalls per Inkjet-Druck – auf Glasfassaden gedruckt werden können.

Große Erfahrung mit Inkjet-Druck

Kastner: „Die Erfahrung mit dem Inkjet-Druck aus diesen Projekten hat uns sehr geholfen. Die Herausforderung beim Projekt iTextil waren die spezifischen Eigenschaften von Textilien: Die Tinte darf nicht aufgesogen werden und die Leiterbahnen, die zwar ein paar Millimeter breit, aber nur wenige Mikrometer hoch sind, müssen völlig unterschiedlichen Belastungen standhalten.“

 

www.profactor.at/itextil