(C) Josef Kraller / voestalpine

Entwicklung von Methoden und Verfahren zur Optimierung der Produktionslogistik in der Herstellung von Stahlhalbzeugen für die Automobil- und Eisenbahnindustrie

 

Hintergrund
Die europäische Stahlindustrie ist weltweit einem intensiven Wettbewerb ausgesetzt. Um weiterhin international konkurrenzfähig zu bleiben und Arbeitsplätze zu sichern, hat sich die Stahlbranche in Österreich auf die Herstellung qualitativ höchstwertiger Produkte fokussiert. Zu diesem Zweck wurden in den vergangenen Jahren umfangreiche Mittel in die Entwicklung neuer Produkte und Prozesstechnologien investiert. Die Ergebnisse dieser Aktivitäten ist die internationale Qualitäts- und Technologieführerschaft, die durch intensive F&E Aktivitäten weiter ausgebaut werden soll.

Eine kompromisslose Fokussierung auf Qualität bedingt hochkomplexe Transport- und Lagerprozesse. Denn die Qualität bestimmter Brammen (Knüppel, Blöcke) wird erst durch spezifische Abkühlprozesse erreicht, die im Rahmen der Lagerlogistik gemanaged werden müssen. Damit wird die Transport- und Lagerlogistik zu einem der bestimmenden Aspekte, welcher die Wettbewerbsfähigkeit und damit auch den Erhalt der Produktionsstätten in Österreich determiniert.

Zielsetzung
Übergeordnetes Ziel des kooperativen Forschungsprojektes ist es, einen Beitrag zur Erhöhung der Systemresilienz in der Stahl- und Metallproduktion sowie in der Stahl- und Metallverarbeitung zu leisten. Unter Resilienz wird die Fähigkeit verstanden, sich den aufgeprägten Anforderungen bestmöglich anzupassen bzw. Störungen geeignet zu kompensieren. Die Projektergebnisse sollen mittel- bis langfristig die Entwicklung eines simulationsbasierten Entscheidungsunterstützungssystems für eine innerbetriebliche, resiliente Lager- und Transportlogistik in der Stahl- und Metallindustrie erlauben.

Dazu werden im Projekt Methoden der simulationsbasierten Analyse und Auslegung, der robusten, multikriteriellen Optimierung auf Grundlage von Metaheuristiken sowie der Bewertung von Resilienz verbunden und an konkreten Anwendungsfällen der Stahlproduktion/-verarbeitung evaluiert.

 

Projektname:
Logistics Optimisation in Steel Industry (LOISI)

Förderung:    
FFG-Ausschreibung „Smart Mobility 2015 (OÖ/Stmk)“

Laufzeit:  
10/2016 – 3/2019

Ihr Ansprechpartner

Dr. Georg Weichhart

Head of Flexible Production Systems

+43 7252 885 355
georg.weichhart@nullprofactor.at

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