Für viele Prozesse in der Produktion, wie etwa die manuelle Endkontrolle oder komplexere Montageabläufe, ist der Mensch einer automatisierten Lösung überlegen. Der Kostendruck, die steigende Komplexität bei gleichzeitig hohen Qualitätsanforderungen (Variantenvielfalt, Wettbewerb) zwingt Unternehmen zur Modernisierung der Arbeitsplätze. Entsprechende Assistenzsysteme für die Mitarbeiter befreien von lästigen Nebentätigkeiten und ermöglichen eine effizientere Zusammenarbeit von Mensch und Maschine.

PROFACTOR bietet hierzu:

  • videobasierte Prozessdigitalisierung zur Analyse des Arbeitsplatzes bzw.
  • maßgeschneiderte Industrial Augmented Reality für mensch-zentrierte Produktionsprozesse.

Technologien

PROFACTOR entwickelt projektionsbasierte Systeme (Spatial Augmented Reality), die unter anderem Arbeitsflächen, Bauteile bzw. interessante Regionen des Bauteils beleuchten. Das entlastet z.B. den Endprüfer welcher nachgelagert zu einem Inspektionssystem arbeitet aber auch Produktionsmitarbeiter, welche mit komplexen Montageaufgaben beauftragt sind.

Die wirklich relevanten Informationen sind digitalisiert und werden direkt am Werkstück angezeigt ohne den Mitarbeiter zu verkabeln o.ä. Die bisherigen Zeitaufwände bei Situationen die außerhalb der Arbeitsroutine liegen, die Abhängigkeit von langjährigen Mitarbeitern mit Prozesserfahrung bzw. Stress und Qualitätsmängel durch eher kurz gehaltene Taktzeiten für diese Arbeiten können maßgeblich reduziert werden.

Das System basiert auf einer Encoder- oder bildbasierten Positionserkennung des Werkstücks, einer Projektionstechnik (individuell anpassbar je nach Kundenwunsch) und einer entsprechenden Datenschnittstelle für den Projektionsinhalt, welcher wiederum kundenspezifisch konfigurierbar ist. Besonderes Augenmerk liegt darauf, die Inbetriebnahmezeit und Konfigurationszeit im Sinne des Kunden gering zu halten.

Modernisierte digitalisierte Arbeitsplätze

Der Mensch kann durch dieses System eine gleichbleibende Leistung erbringen und die Qualität auf höchstem Niveau halten. Die Fähigkeiten und Fertigkeiten des Werkers werden für die wesentliche Aufgaben genützt und werden nicht durch Nebentätigkeiten verschwendet.

Ihre Vorteile

  • Visualisierung direkt am Werkstück
  • Minimieren von menschlichen Fehlern
  • Entlastung des Mitarbeiters durch Reduktion der Anzeige auf das Wesentliche
  • Minimaler Schulungsaufwand
  • Individualisierung Projektionstechnik und -inhalt

 

Anwendungsbereiche

  • Visualisierung von automatisierten Prüfergebnissen
  • Poka Yoke durch projizierte Anweisungen
  • Anleitung zur manuellen Qualitätskontrolle
  • Arbeitsanweisungen für Montage

 

Referenzen

  • Zylinderkopfproduktion
  • Hybrid-Elektronik-Montagearbeitsplatz
  • Pleuelanordnung

In welchem Produktions-Schritt befindet sich der einzelne Mitarbeiter gerade? Wie agiert er an Montageplätzen und Werkbänken und mit welcher Strategie löst er eine Aufgabe? Welche Arbeitswege hat er, wie schnell geht er, was belastet ihn ergonomisch?

Die Eigenentwicklung Assembly Eye macht es möglich, den Menschen und seine Aktivitäten digital zu erfassen ohne ihn zu verkabeln o.ä. Die Bewegung der Person im Raum, das Agieren an Werkbänken und die Interaktion mit Werkzeugen, Bauteilen und Maschinen. Anwendung findet diese Technologie bei der Prozessqualitätssicherung, bei der Dokumentation von Prozessen und der Optimierung von Arbeitsabläufen. Produktionssysteme werden letztendlich befähigt, Handlungsabfolgen zu verstehen und adäquate, unaufdringliche Assistenzfunktionen in Echtzeit zu bieten. Eine weitere Anwendung ist die Bedienerführung mittels Projektion auf Bauteilen: dann, wann der Mitarbeiter sie braucht und beschränkt auf das Wesentliche.

Das Assembly Eye digitalisiert und versteht mensch-zentrierte Prozesse

Das Assembly Eye verwendet eine Standardkamera. Mit zugehöriger Software von PROFACTOR kann es aus den Bilddaten die Bewegungen der einzelnen Akteure im räumlichen und zeitlichen Kontext extrahieren und Relevantes für den Prozessablauf digitalisieren. Je nach Bedarf ist dies die Basis für (Echtzeit-) Analysetools oder auch Input für die trainierbare Systemintelligenz (Deep Learning-Methodik).

Die PROFACTOR-Eigenentwicklung Candelor erkennt CAD-definierte Objekte in „verrauschten“ Umgebungen – zum Beispiel in ungeordneten Kisten.

Die Lösung ermöglicht eine Reihe von Anwendungen in der Industrie:

  • Griff in die Kiste
  • Robotik: Schraub-, und Handlingsassistenz
  • Vollständigkeitskontrolle
  • Visualisierungen: gemeinsam mit Augmented Reality Lösungen

Die Vorteile dieser PROFACTOR-Lösung:

  • Sensorunabhängigkeit
  • Flexibilität: Performance versus Wiederholgenauigkeit ist konfigurierbar
  • Eigenständiges Testen durch graphisches Tool

Ein Tool zu einem echtzeitfähigen 3D-Tracking (in hoher Frequenz) ist derzeit in Arbeit.

http://candelor.com/

Die PROFACTOR-Eigenentwicklung ReconstructMe modelliert Arbeitsräume, Personen, Objekte und Bauteile in Echtzeit. Die Software ist damit Grundlage für unterschiedlichste industrielle und gewerbliche Anwendungen:

  • Assistenzrobotik
  • Orthopädie
  • Mode
  • Bauwesen
  • Anlagenbau
  • Unfallforensik

Die Vorteile dieser PROFACTOR-Lösung:

  • Hardwareunabhängigkeit: alle handelsüblichen RGBD Sensoren (i.e.: 3D Kameras) sind verwendbar.
  • Applikationsunabhängigkeit: Entwicklern steht eine programmatische Weiterentwicklung und Konfiguration offen.
  • Texturierung: Die geometrischen werden mit den Farbinformationen in einem gemeinsamen 3D-Modell fusioniert. Damit sind farbechte Modelle möglich.
  • Intelligentes Schließen: Nicht einsehbare „hinterschnittene“ Stellen werden vom System-Algorithmus intelligent geschlossen.
  • Export: Die Daten können in gängige CAD-Formate exportiert werden.

www.reconstructme.net

Ihr Ansprechpartner

Dr. Wolfgang Heidl
Head of Business Development

+43 7252 885 252
wolfgang.heidl@nullprofactor.at

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