Mit der simulationsgestützten Analyse wird Planern und Betreibern von Produktionssystemen ein Werkzeug zur Verfügung gestellt, das sie in die Lage versetzt, die Auswirkungen von geplanten Maßnahmen oder Entscheidungen sowie die damit erzielbaren Kennzahlen vorherzusagen.

Die mit der Simulation einhergehende Modellbildung ist ein Gestaltungshebel, um die zunehmende Komplexität der Produktion zu beherrschen. Durchgängige und lebenszyklusbegleitende Modelle sind ein wichtiges Konzept der digitalen Welt, sodass ihnen im Kontext der Industrie 4.0 eine zentrale Bedeutung zukommt.

Planungsmodelle ermöglichen, die kreative Wertschöpfung von Konzeption, Auslegung und Engineering transparent zu machen und schaffen damit die Grundlage, komplexe Systeme überhaupt bauen zu können. Sie repräsentieren das Wissen der Ingenieure und sind damit die lauffähige Dokumentation der gewählten Lösungsansätze.

Erklärungsmodelle bilden hingegen existierende Systeme ab und werden genutzt, um durch Experimente einen Einblick in das Verhalten komplexer Abläufe und Zusammenhänge zu erhalten. Oft dient das durch die Erklärungsmodelle gewonnene Systemverständnis als Grundlage für den weiterführenden Kreativprozess einer Neugestaltung und Optimierung.

Die Einsatzgebiete der Ablaufsimulation erstrecken sich von den technischen und logistischen Prozessen des Shop Floors bis zu den damit verbundenen Geschäftsprozessen auf der Managementebene.

Die als Methode eingesetzte ereignisdiskrete Simulation modelliert die dynamischen Abläufe eines Produktionssystems und berücksichtigt dabei sowohl die stochastischen Effekte realer Problemstellungen als auch die Wechselwirkungen von Systemkomponenten. Im Gegensatz zu klassischen Mittel- und Grenzwertbetrachtungen lassen  Simulationsmodelle zeitliche Schwankungen, konkurrierende Ressourcenanforderungen und sich verschiebende Engpässe deutlich erkennen.

Mit den Simulationsergebnissen lassen sich unterschiedliche Konfigurationen und Szenarien technisch wie wirtschaftlich bewerten, Systeme optimal dimensionieren sowie Planungsfehler frühzeitig erkennen und damit Risken minimieren. Darüber hinaus bilden Simulationsmodelle die Basis für neue Planungs- und Optimierungswerkzeuge des operativen Produktionsbetriebes.

PROFACTOR entwickelt seit mehr als 20 Jahren ereignisdiskrete Ablaufmodelle sowie simulationsbasierte Werkzeuge für unterschiedliche Branchen und Anwendungen. Schwerpunkte sind dabei die Analyse, virtuelle Absicherung und Optimierung der technischen Produktionslogistik sowie die Entwicklung simulationsbasierter Werkzeuge für die Produktionsfeinplanung und Produktionsteuerung.

Vision ist eine durchgängige Nutzung von Simulationsmodellen entlang des Produktionslebenszyklus im Sinne der Digitalen / Virtuellen Fabrik, sodass parallel zur realen Produktion jederzeit und an jedem Ort Simulationsmodelle als Entscheidungsunterstützung zur Verfügung stehen.

Entscheidungsunterstützung für die Fabrikplanung und Systemauslegung

Der Kombination von Simulation und Optimierungsverfahren zur Planung, Auslegung und virtuellen Absicherung sowie der virtuellen Inbetriebnahme von Produktionssystemen sind kaum Grenzen gesetzt. Da die eingesetzten Methoden branchenneutral können Lösungen in den unterschiedlichsten Anwend...

Entscheidungsunterstützung im operativen Produktionsbetrieb

Die zunehmende Verkürzung der Produkt- und Innovationszyklen sowie die steigende Volatilität der Märkte bedingen, dass Produktionssysteme mehr denn je an die jeweilige Situation angepasst werden müssen. Während man in der Fabrikplanung und Systemauslegung noch umfangreiche Freiheiten ...

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