Am 15. November 2018 wurde die Ausstellung „Arbeit & Produktion“ von Generaldirektorin des Technischen Museums Wien Gabriele Zuna-Kratky mit rund 400 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur eröffnet.

Die Ausstellung „Arbeit & Produktion. weiter_gedacht_“ wird ab 16. November 2018 auf insgesamt rund 1.000 m² die wesentlichen Themen über die Zukunft der Arbeit und Produktion beleuchten. Von der hochautomatisierten Fertigung bis zur Handarbeit, von visionären Höhenflügen bis zu beängstigenden Abstürzen, vom historischen Objekt bis hin zum „Maker-Space“ der Zukunft. Und das für Jung und Alt.

PROFACTOR ist Sponsor der Ausstellung und hat als F&E-Experte für Robotik und funktionelle Oberflächen an der Ausstellung mitgewirkt. Der individualisierte Schuh, der mit roboter-basierter Inkjet-Druck bedruckt wurde, ist gleich im Eingangskapitel „individuell bestellen“ des Ausstellungsteils „In Produktion“ (auf E2 in der Osthalle) zu sehen.

Die interaktive Ausstellung „Arbeit & Produktion“ setzt sich mit dem Thema in drei unterschiedlichen Ausstellungsbereichen auseinander:

Der Ausstellungsbereich IN PRODUKTION blickt hinter die Mechanismen der industriellen Produktion und thematisiert aktuelle Entwicklungen und Trends aus Forschung und Industrie. Dieser Bereich wird bis Juni 2020 zu sehen sein.

Die seit 2011 bestehende Dauerausstellung zur Arbeitswelt mit dem Titel IN ARBEIT ist aktualisiert und themenspezifisch erweitert worden. Der Bereich beleuchtet nun auch Aspekte der
modernen Produktion und deren historische Entwicklung.

Mit der neuen Ausstellung lädt erstmals auch ein interaktiver Workshopbereich zum SelbstAusprobieren ein. Im sogenannten techLABstehen den BesucherInnen moderne Fertigungstechnologien wie 3D-Drucker oder Lasergravur- bzw. -schneidemaschinen zur Verfügung. Unter Anleitung oder auch komplett selbständig soll sich die eigene Kreativität entfalten und es können ganz persönliche Produkte entstehen.

Ergänzend zur Ausstellung können die BesucherInnen unterschiedlichster Altersstufen die vielfältigen
Facetten des Themenbereichs Arbeit und Produktion in Workshops und Führungen näher kennenlernen.

 

(C) APA-Fotoservice_Juhasz

 

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Der neue Kollege ist ein Roboter. Und am Mittwoch, den 22. November, konnte man ihn bei PROFACTOR kennenlernen. Das Forschungsunternehmen öffnete an diesem Tag sein Robotik-Labor für die Öffentlichkeit. Im Rahmen der der euRobotics Week zeigten Forschungseinrichtungen und Industriebetriebe in ganz Europa, was Roboter können und was wir können sollten, um mit Ihnen umgehen zu lernen.

Mehr als 80 Besucher nutzen die Gelegenheit einen Einblick in die Fabrik der Zukunft zu bekommen. An einer Station könnten die Besucher beispielsweise erleben, wie man Roboter mit Hilfe des PROFACTOR XRob Systems für neue Aufgaben programmiert. Das System wurde entwickelt, um in der Industrie in Minutenschnelle für neue Aufgaben bereitzustehen. An einer anderen Station wurde anschaulich dargestellt, wie ein Assistenzsystem menschliche Aktivitäten erkennt und darauf reagiert.

 




Die Ausstellung „Arbeit & Produktion. weiter_gedacht_“ wird ab 16. November 2018 auf insgesamt rund 1.000 m² die wesentlichen Themen über die Zukunft der Arbeit und Produktion beleuchten. Von der hochautomatisierten Fertigung bis zur Handarbeit, von visionären Höhenflügen bis zu beängstigenden Abstürzen, vom historischen Objekt bis hin zum „Maker-Space“ der Zukunft. Und das für Jung und Alt.

PROFACTOR ist Sponsor der Ausstellung und hat als F&E-Experte für Robotik an der Ausstellung mitgewirkt.

Die interaktive Ausstellung „Arbeit & Produktion“ setzt sich mit dem Thema in drei unterschiedlichen Ausstellungsbereichen auseinander:

Der Ausstellungsbereich IN PRODUKTION blickt hinter die Mechanismen der industriellen Produktion und thematisiert aktuelle Entwicklungen und Trends aus Forschung und Industrie. Dieser Bereich wird bis Juni 2020 zu sehen sein.

Die seit 2011 bestehende Dauerausstellung zur Arbeitswelt mit dem Titel IN ARBEIT ist aktualisiert und themenspezifisch erweitert worden. Der Bereich beleuchtet nun auch Aspekte der
modernen Produktion und deren historische Entwicklung.

Mit der neuen Ausstellung lädt erstmals auch ein interaktiver Workshopbereich zum SelbstAusprobieren ein. Im sogenannten techLAB stehen den BesucherInnen moderne Fertigungstechnologien wie 3D-Drucker oder Lasergravur- bzw. -schneidemaschinen zur Verfügung. Unter Anleitung oder auch komplett selbständig soll sich die eigene Kreativität entfalten und es können ganz persönliche Produkte entstehen.

Ergänzend zur Ausstellung können die BesucherInnen unterschiedlichster Altersstufen die vielfältigen
Facetten des Themenbereichs Arbeit und Produktion in Workshops und Führungen näher kennenlernen.

 

(C) APA-Fotoservice_Juhasz

 

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02_andreas_pichler_technischer_gf_web

Ihr Ansprechpartner

Dr. Andreas Pichler
CTO

+43 72 52 885 306
andreas.pichler@nullprofactor.at

Der Roboter, unser Kollege.

Unter diesem Motto lädt PROFACTOR Sie im Rahmen der euRobotics-Weeks am Donnerstag, 22. November, zum Besuch unserer Robotik-Labors in Steyr ein.

Demonstratoren aus aktuellen Forschungsprojekten geben einen Einblick in die Robotik von morgen – in eine Robotik, die auf intelligente Kooperation mit dem Menschen ausgerichtet ist.

  • Prozesse erstellen – Roboterprogrammierung leicht gemacht
  • Interagieren – Spracherkennung spielerisch
  • Umwelt erfassen –  Personen und Objekte erkennen
  • Oberflächen beschichten – Bedrucken mit Roboter
  • Qualität sichern –  Oberflächen, Material und Geometrie prüfen
  • Zusatzthema: 3D-Druck erleben

Unsere WissenschafterInnen freuen sich, Ihnen Rede und Antwort zu stehen. Ihr Besuch ist von 13 bis 17 Uhr möglich. Um Anmeldung wird gebeten.

Die Öffnung des TechnologyLab von PROFACTOR ist Teil des Projektes SMART FATORY HUB, in dem Projekt sollen KMUs  bei der Umsetzung von Innovationen unterstützt werden.

 

 

 

 

Dieses Projekt wurde aus Mitteln des Strategischen Wirtschafts- und Forschungsprogrammes „Innovatives OÖ 2020 vom Land OÖ gefördert

 

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Ihr Ansprechpartner

Dr. Andreas Pichler
CTO

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Erleben Sie Innovationsthemen aus Forschung und Wirtschaft in der voestalpine Stahlwelt und live in oö. Innovationsschmieden

Das Business & Technology Forum Upper Austria 2018 von 19. bis 20. November verbindet aktuelle Innovationsthemen aus Forschung und Wirtschaft. In mehreren Veranstaltungsblöcken wartet ein abwechslungsreiches Programm mit Fachvorträgen zu Zukunftstechnologien, Leuchtturmprojekten aus der Forschungslandschaft, Betriebsbesichtigungen bei oö. Innovationsschmieden sowie eine Ausstellung mit Exponaten aus der der heimischen Forschung sprichwörtlich zum Angreifen.

Am 19. November Abends werfen Sie bei der Veranstaltung „Up-Date Standort OÖ 2018“ einen Blick in die Zukunft der strategischen Wirtschafts- und Forschungspolitik unseres Bundeslandes.

PROFACTOR präsentiert in der voestalpine Stahlwelt seine Robotik-Kompetenzen und Inspektionssysteme für  Leichtbauteile aus CFK- und Faserverbundmaterialien.

Detailprogramm und Anmeldung: Business & Technology Forum Upper Austria 2018

 

 

 

Am 27. und 28. September fand im Museum Arbeitswelt in Steyr  mittlerweile vierten Mal das Symposium Add+it statt. Rund 100 Teilnehmer aus Industrie und Wissenschaft tauschten sich auf höchstem Niveau zum Thema Additive Fertigung und dem 3D-Druck von Kunststoffen aus.

 

Das Format mit einer Mischung aus Vorträgen im Plenum und vertiefenden Sessions in kleineren Gruppen hat sich bewährt. Der Teilnehmer Mix aus Wissenschaft und Industrie war wieder sehr ausgewogen, das zeigt, dass wir die Veranstaltung richtig gewichten. B2B-Meetings vor der Veranstaltung haben den Austausch noch weiter angeregt.

 

Das Symposium wird sich  weiterhin auf den 3D Druck von Kunstoffen beschränken. Der Informationsgrad und die Informiertheit ist auch bei den Teilnehmern aus der Praxis sehr hoch. Die einzige Überlegung ist: wie können wir zusätzlich zum Symposium auf höchstem Standard Personen aus der zusätzlich Industrie einbinden, die sich zum Thema und den Möglichkeiten erstmals informieren wollen.

 

 

Im Namen von PROFACTOR, LCM und der EFFRA (European Factories of the Future Research Association) laden wir Sie herzlichst zum dritten regionalen Connected Factories Workshop  am 07.11.2018 in Linz ein.

Ziel des Workshops ist es einen Austausch für Projektideen und zur Weiterentwicklung einer digitalen Plattformen für die Produktion anzuregen und Smart Factory Solution zu präsentieren. Der Workshop findet im Rahmen eines „Learning Demonstration Workshops“ des DTR Projekts Smart Factory HUB statt

Programm:

13:30-13:45   Welcome/Opening: LCM as Competence Centre in Upper Austria

13:45-14:10   Keynote                                                                                 

Update on the Pathways to digitalisation in manufacturing and the state of play of the FoF PPP’
Chris Decubber, Technical Director EFFRA (European Factory of the Future Research Association)    

14:10-14:30   Upcoming Calls in H2020 FoF and ICT, Forian Winner, BIZ-UP

14 :30-14:45   Coffe Break

14:45-14:55   Project “SMART FACTORY HUB“, Christian Wögerer, PROFACTOR

14:55-16:00   10 Smart Factory Solutions from Austria

  1. Pro²Future: Modular Production, Georg Weichhart, PROFACTOR
  2. EVOLARIS – Live-Video-Assistance-System called EVOCALL
  3. ABF- OneBase – MFT (material flow control), intralogistics solution
  4. Tablet Solution – Work Held Voice Assistant
  5. Xitrust – Sequre QR tag
  6. Plasmo – Quality Assurance Solutions for automated production processes and additive manufacturing applications, Sabine Seidl, Plasmo
  7. PROFACTOR – X Rob – easy robot configuration
  8. Business Upper Austria – Industry 4.0 Maturity Model
  9. LCM – Digital Platform – SyMSpace
  10. RHP – 4M System – Direct Metal Deposition
  11. SCCH – Predictive Analytics Message Board, Theodorich Kopetzky, SCCH

16:00-17:00   Discussion – Common projects of the participants

Ort:
Linz Center of Mechatronics,
Altenbergerstraße 69, 4040 Linz
Room: MT0121, Science Park I

Um Anmeldung wird gebeten: PROFACTOR GmbH

+43 07252 885 0 | sekretariat@nullprofactor.at |

 

Das Event ist Teil des Projektes SMART FATORY HUB, in dem Projekt sollen KMUs  bei der Umsetzung von Innovationen unterstützt werden.

 

 

 

 

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CTO

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4 Millionen Euro Projekt gemeinsam mit FACC, voestalpine Böhler Aerospace und Centro Ricerche Fiat

STEYR. Das Forschungsunternehmen PROFACTOR hat das dreijährige EU-Forschungsprojekt SPIRIT an Land gezogen. Gemeinsam mit acht Partnern aus Wissenschaft und Industrie, unter anderem mit FACC, voestalpine Böhler Aerospace und Centro Ricerche Fiat soll eine neue Generation von Inspektionsrobotern entstehen. Sie sollen in der Industrie für völlig unterschiedliche Inspektionsaufgaben eingesetzt werden können – und zwar ohne Programmierung.

„Das Ziel des Projekts ist klar: weg vom zeitaufwendigen und teuren Programmieren, hin zum einfachen Konfigurieren einer Aufgabe für die Maschine“, sagt Christian Eitzinger. Er leitet die Abteilung Machine Vision bei PROFACTOR. Das Unternehmen hat langjährige Erfahrung sowohl mit industrieller Bildverarbeitung zur Qualitätskontrolle als auch mit Robotik. In den letzten Jahren widmete sich PROFACTOR der Verknüpfung von Inspektion und Robotik. Unter anderem im Projekt Thermobot, in dem zum Beispiel Kurbelwellen robotisch inspiziert werden. Die Herausforderung bei Bauteilen mit komplexen Geometrien ist die Pfadplanung für den Roboter. Er muss den Sensor so führen, dass die gesamte Oberfläche des Bauteils erfasst wird.

Pfadplanung von Technologie abhängig

Die Pfadplanung ist auch in hohem Maße von der eingesetzten Sensorik abhängig. Eitzinger: „Bei der Wärmefluss-Thermographie ist eine zeitliche Verzögerung essenziell, bei Röntgentechnologien ist das irrelevant, dafür müssen hier wieder völlig andere Voraussetzungen für den sensorführenden Roboter berücksichtigt werden als etwa bei Kameras zur Oberflächeninspektion.“

SPIRIT hat „Universalmaschine“ im Fokus

Im Projekt SPIRIT soll ein Roboter entstehen, der mit unterschiedlichsten Inspektionssystemen bestückt werden kann: Kameras zur Oberflächenkontrolle, Wärmebildkameras für Rissprüfungen, Röntgensensoren, 3D-Sensoren zur Vollständigkeitskontrolle. Eitzinger: „Wir entwickeln die Software, die dem Roboter eine automatische Pfadplanung für jede dieser unterschiedlichen Prüfaufgaben ermöglicht.“ Das System wird lediglich mit den CAD-Daten der Arbeitszelle – um Kollisionen zu vermeiden – und dem CAD-Modell des Bauteils gespeist und berechnet automatisch und je nach Sensorik und Prüfaufgabe den Pfad für den Roboter.“

Beim Industriepartner Centro Ricerche Fiat darf sich das Bauteil während der Prüfung sogar bewegen. Im konkreten Fall ist das ein Motor am Band, bei dem eine 3D-Vollständigkeitskontrolle prüft, ob Stecker, Kabel und Schläuche ordnungsgemäß und vollzählig montiert wurden.

Reaktive Pfadplanung

Zusätzlich soll das System mittels reaktiver Pfadplanung in Echtzeit auf nötige Optimierungen reagieren können. Das ist bei Abweichungen des CAD-Modells vom tatsächlichen Bauteil – etwa durch Verformungen – der Fall. Darunter fällt auch die Optimierung der Sensorposition – zum Beispiel bei der Röntgenprüfung von Wabenstrukturen oder ähnlichem im Inneren eines Bauteils.

Interessante Technologie für KMU

Die Industriepartner in dem Forschungsprojekt sind zwar namhafte Konzerne, das System soll letztlich jenen – auch kleinen und mittleren – Unternehmen zu Gute kommen, die sich Automatisierung wegen kleiner Losgrößen und der bislang oft noch teuren Programmierung von Robotern nicht leisten können.

Projektdaten

Akronym: SPIRIT

Titel: A software framework for the efficient setup of industrial inspection robots

Projektpartner:

Profactor GmbH

IT+Robotics SRL

Marposs S.pA.

InfraTec Infrarotmeßtechnik GmbH

Università Degli Studi di Padova

Centro Ricerche FIAT SCPA

voestalpine BÖHLER aerospace GmbH & Co KG

FACC Operations GmbH

 

Laufzeit: 01.01.2018 – 28.02.2021

Projektbudget: 3,732 M€

Webseite: http://spirit-h2020.eu/

 

Das Projekt SPIRIT wird gefördert durch die Europäische Union im Forschungsrahmenprogramm Horizon 2020 unter Grant.No. 779431.

 

Die Antragstellung für das Projekt wurde unterstützt durch das Land OÖ im Rahmen von „Expanding Horizon“

 

Die INDustrial TECHnologies 2018 Konferenz findet in Wien von 29. – 31. Oktober statt.

Die unter dem österreichischen EU-Ratsvorsitz in der zweiten Jahreshälfte 2018 stattfindende Konferenz „Industrielle Technologien 2018 – Innovative Industrien für intelligentes Wachstum“ ist eine Plattform für Forscherinnen und Forscher, die Industrie, sowie Entscheidungsträgerinnen und -träger, um weitere Schritte zur Stärkung der europäischen Industrie- und Forschungspolitik generell und im Bereich Nanotechnologie, fortschrittliche Materialien und Produktionstechnologien im Besonderen zu unternehmen.

Das Programm beinhaltet 3 Hauptthemen:

1) Technologien für nachhaltiges Wachstum
2) Innovative Industrie für den Bürger
3) Ökosystem- und Rahmenbedingungen

Nutzen Sie die Gelegenheit, Experten aus Industrie, Forschung und Behörden aus mehr als 30 Ländern Europas und der ganzen Welt zu treffen! PROFACTOR präsentiert bei der INDTECH 2018 seine Robotik-Kompetenzen.

 

mehr Details finden Sie unter: https://www.indtech2018.eu/

 

Digitalisierung und Industrie 4.0 bieten enorme Chancen, bringen aber auch Herausforderungen mit sich. Die Industrie fordert Innovationspartner, die sie kompetent und ganzheitlich auf diesem Weg begleiten. Mit der Zusammenarbeit von der in Steyr ansässigen Forschungsschmiede PROFACTOR GmbH, AIT Austrian Institute of Technology GmbH und Upper Austrian Research GmbH (UAR) wird dieser Forderung Rechnung getragen.

 

Steyr, 19.06.2018. Zwischen den Forschungsunternehmen AIT und PROFACTOR bestehen große Synergien – sowohl im Hinblick auf das Lösungsspektrum als auch die Kundenstruktur. Eine langfristige und strategische Zusammenarbeit erlaubt, das zugrundeliegende Potenzial zu heben. Dadurch kann das Forschungsportfolio noch intensiver an den Bedürfnissen der Industrie ausgerichtet und ein entsprechend gesamtheitliches Lösungsspektrum angeboten werden. Das AIT als Österreichs größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung hält nun 51 Prozent der Anteile an der Steyrer Forschungsschmiede PROFACTOR und ist damit gemeinsam mit der Forschungsleitgesellschaft des Landes OÖ, der UAR, Eigentümer des Unternehmens.

 

Wettbewerbsvorteile bundesländerübergreifend ausbauen

Wir müssen als Innovationsstandort auf internationaler Ebene unseren entscheidenden Wettbewerbsvorteil weiter ausbauen. Diesen gilt es auch langfristig zu halten. Dafür braucht es ein tragfähiges und interdisziplinäres Forschungsnetzwerk – auch über die Bundesländergrenzen hinweg“, betont Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl, MBA die Zusammenarbeit zwischen den Forschungsunternehmen und dankt zugleich der UAR, der Forschungsleitgesellschaft des Landes OÖ, für die professionelle Begleitung im Prozess. Dr. Hannes Androsch, Aufsichtsratsvorsitzender des AIT: „PROFACTOR und AIT haben in den relevanten Themenfeldern gemeinsame Kunden und verfügen nunmehr über sich gegenseitig ergänzendes Forschungsportfolio. Eine enge Zusammenarbeit wird daher vom Start weg die Potenziale heben, woraus sich eine starke Win-Win Situation am Markt ergibt.“

 

Industrie fordert kompetente Lösungspartner

Mit über 20 Jahren Forschungskompetenz in der Industrie setzt PROFACTOR auf zwei Schwerpunkte: Industrielle Assistenzsysteme und Additive Mikro-/Nano-Fertigung. Mit den Themen Bildverarbeitung, Digitalisierung und flexible Robotik dockt PROFACTOR in synergetischer Weise an das AIT an. Durch die Zusammenarbeit ergibt sich ein breites und gesamtheitliches Lösungsspektrum. Dies wird stark von der Industrie nachgefragt und gefordert.

Standort Steyr wird Forschungsknotenpunkt

In zukunftsweisenden Kompetenzfeldern soll am Standort Steyr weiter investiert werden, um gemeinsam in strategischen Bereichen in die internationale Top-Liga vorzudringen. Die Region Steyr soll zu einem international sichtbaren Forschungsknotenpunkt im Bereich Automatisierung und Assistenzsysteme ausgebaut werden. Die Unternehmen haben einige gemeinsame Kunden – grundsätzlich ergibt sich aber ein sehr ergänzendes Bild. Beide Partner profitieren von der Erweiterung ihres Firmennetzwerks. Mit der AIT-Tochter am Standort Oberösterreich, dem LKR Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen, besteht bereits eine solide Achse zwischen Wien und Oberösterreich. Durch die Zusammenarbeit mit PROFACTOR etabliert das AIT eine weitere Schnittstelle zu Österreichs industriestärkster Region.

 

Vernetzung der Top-Player 

Mit der angekündigten Auflösung der Vereinigung zur Förderung der Modernisierung der Produktionstechnologie in Österreich (VPTÖ) – ehemalige Miteigentümerin der PROFACTOR – brachte die UAR in einem Strategieprozess die Zusammenarbeit ins Rollen. „Daraus ergibt sich für PROFACTOR auch eine nahe Anbindung an das Institut für Automatisierungs und Regelungstechnik (ACIN) der TU Wien, mit dem das AIT seit 2016 eine Kooperation pflegt. Unter dem Motto ‚Vom Sensor zur Entscheidung‘ deckt das ACIN ein breites wissenschaftliches Spektrum für die ‚Fabrik der Zukunft‘ ab. Das Institut zählt zu den international herausragenden universitären Forschungseinrichtungen im Themengebiet“, erläutert Androsch. Geleitet wird es von Univ.-Prof. Dr. Andreas Kugi, der in seiner Funktion als Vorstandsmitglied der VPTÖ das Unternehmen bereits strategisch begleitet hat. Mit seiner Expertise wird Kugi in dieser Konstellation weiterhin zur Ausrichtung des Unternehmens beitragen. Durch die Vernetzung dieser Top-Player und die Bündelung der Forschungsaktivitäten werden auch neue, industrierelevante Themen und Projekte entstehen.

 

Internationale Sichtbarkeit wird erhöht

„Steyr soll künftig noch mehr internationale Unternehmen, Fachkräfte und WissenschaftlerInnen anziehen. Die strategische Zusammenarbeit zwischen dem AIT und UAR mit PROFACTOR ist ein wesentlicher Meilenstein, den Standort abzusichern, weiter strategisch auszurichten und nachhaltig auszubauen. Auch international wird das zu noch mehr Erfolg führen“, ist LH-Stv. Strugl überzeugt.