Das OÖ Zukunftsforum 2019 findet von 30. September bis 2. Oktober 2019 im Palais Kaufmännischer Verein Linz statt. Mit drei Abendveranstaltungen und zwei Konferenztagen ist das Forum ein Hotspot für die heimische sowie internationale Wirtschafts- und Forschungslandschaft. An den beiden Konferenztagen erhalten die TeilnehmerInnen in parallel laufenden Vortragsreihen einen exklusiven Einblick in die neuesten Entwicklungen in Innovationsbereichen wie neue Mobilität, digitale Geschäftsmodelle und Kreislaufwirtschaft.

PROFACTOR ist mit zwei Vortrag mit dem Titel „Additive Micro-/Nano-Manufacturing of electronics and optical components“ und „Erfahrungen eines Projektkoordinators in Horizon 2020″ vertreten. Der PROFACTORianer, Daniel Fechtig, gibt Einblicke in die Technologie InkjeTronics, die es ermöglicht digital gedruckte Elektrik/Elektronik auf flachen, gekrümmten oder in 3D Bauteilen (Strukturierte Elektronik) zu integrieren. Applikationsmöglichkeiten sind gebogene Gläser und Optiken, Schuhe, Textilien, Sensoren für Autos, Getriebe, Konsumprodukte, Babyprodukte, Medizinprodukte, Verpackungen und mehr.

Mehr infos zu InkjeTronics: Mikro/Nano-Strukturen

Folder: Additive Micro/Nano Manufacturing

 

Der PROFACTORianer, Hannes Fachberger, gibt Einblicke in die Projektkoordination von Horizon 2020 Projekten im Rahmen der Session „Industrial Technologies“  am 1.10.2019 von 14:00 bis 17:15 Uhr. Als PM-Coach koordinierte er schon mehrere EU-Projekte als auch Anträge.

 

Montag, 30. September 2019 | 18 – 21 Uhr
Dienstag, 1. Oktober 2019 | 09 – 21 Uhr
Mittwoch, 2. Oktober 2019 | 09 – 21 Uhr

Palais Kaufmännischer Verein in Linz
Landstraße 49/Bismarckstr. 1-3
4020 Linz

www.biz-up.at/zukunftsforum

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Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH
Hafenstraße 47-51, 4020 Linz
Tel.: +43-732-79810-5058
Fax: +43-732-79810-5008
Mail: marketing@nullbiz-up.at
Internet: www.biz-up.at

 

Die Micro and Nano Engineering Konferenz (MNE) wurde zum ersten Mal 1975 in Cambridge organisiert und fand zuletzt in Wien (2016), Braga (2017) und Kopenhagen (2018) statt. Die MNE ist die wichtigste internationale Konferenz zum Thema: A) Mikro-/Nanofabrikations- und Fertigungstechniken und B) Anwendung der hergestellten Mikro-/Nanostrukturen, Geräte und Mikrosysteme in der Elektronik, Photonik, Energie, Umwelt, Chemie und Biowissenschaften.

 

Von den PROFACTORianerInnen wurden 2 Vorträge und 7 Poster-Präsentationen akzeptiert.

Vorträge:

Proto-MIP – A Novel Route for MIP fabrication
S. Haas, L. Schranzhofer, B. Roberts

 Antireflective Moth-Eyes Structures on Freeform Surfaces fabricated by Nanoimprint Lithography
M.J. Haslinger, A.R. Moharana, D. Fechtig and M. Mühlberger 

 

Poster:

Magnetic design of multi-component nanoprobes for biomolecular diagnostics
H. Brueckl, A. Shosha, M.J. Haslinger, T. Mitteramskogler, M. Muehlberger, J. Schotter,
S. Schrittwieser

Nanoimprint Lithography as New Route towards 3-dimensionally structured substrates for in-vitro growth of cell cultures
P. Schuller, M. Rothbauer, P. Ertl, A.R. Moharana, M. Mühlberger, E. Bertagnolli,
H.D. Wanzenboeck

Magnetic- plasmonic nanoparticles fabricated with high throughput step and repeat
nanoimprint lithography
M. J. Haslinger , T. Mitteramskogler, A. Shoshi  , S. Schrittwieser  , J. Schotter, 
H. Brueckl , M. Muehlberger 

Self-Aligned, High Resolution Conductive Lines for Micro Heaters Fabrication
V. M. Di Pietro, H. M. Außerhuber, T. Mitteramskogler, P. Kulha, F. R. Tessarollo, M. Mühlberger

Combining Multilayer Multimaterial Nanoimprinting and Inkjet Printing
M. Mühlberger, A. R. Moharana, H. Außerhuber, S. Kopp, T. Mitteramskogler, D. Fechtig

Nanoimprint Lithography for the Creation of Solar Thermal Absorbers
Tina Mitteramskogler, Michael J. Haslinger, Ambiörn Wennberg, Iván F. Martínez, Michael Muehlberger, Matthias Krause and Elena Guillén

Open Microchannels filled with Nanoparticle Inks
Tina Mitteramskogler, Vito Matteo Di Pietro, Helene Außerhuber, Leo Schranzhofer, Michael Muehlberger

Wie smart ist die Medizintechnik bereits? 

PROFACTORianer, Hannes Fachberger, präsentiert den technologischen Fortschritt zur Integration von Elektronik in textile Produkte für medizinische Anwendungen im Rahmen der Veranstaltung „Medical Materials“, Linz.

 

PROFACTOR bietet mit der Technologie „inkjeTronics“ die Möglichkeit, digital gedruckte Elektrik/Elektronik auf flachen, gekrümmten oder in 3D Bauteilen (Strukturierte Elektronik) zu integrieren. Applikationsmöglichkeiten sind gebogene Gläser und Optiken, Schuhe, Textilien, Sensoren für Autos, Getriebe, Konsumprodukte, Babyprodukte, Medizinprodukte, Verpackungen und mehr.

 

Mehr Infos zur Veranstaltung: https://www.medizintechnik-cluster.at/mtc-schwerpunkte-aktivitaeten/medical-materials/ 

TIM-Serviceangebot BETINA (BETriebe INtelligent Automatisieren)

Durch das Serviceangebot BETINA sollen produzierende KMUs unterstützt werden, dass diese durch
leistbare Lösungen (von Vorrichtungen bis zum Roboter) Kleinserien mit smarter Technik flexibel und
wirtschaftlich fertigen, prüfen, zusammenbauen und verpacken können.

Modul Vertiefungsworkshop – eintägig im WIFI Linz

  • Ablauf und Inhalte
    o Vorträge Experte PROFACTOR über derzeitige und zu zukünftige Anwendungen von Robotern in kleinen und mittleren Unternehmen
    o Roboterschnupperpraxis WIFI: Besichtigung der Roboterwerkstätte des Wifis mit Livedemos unterschiedlicher Robotersysteme
    o Unternehmenstransfer: Identifizieren von möglichen Anwendungsbereichen mit Unterstützung von PROFACTOR und TIM

6 – 12 Teilnehmer, wobei idealer Weise jeweils 2 Personen aus einem Unternehmen
teilnehmen

Termin: Di. 25. Juni 2019 von 9:00 – 17:00, WIFI – Linz

Modul Potenzialanalyse im Unternehmen

  • Ablauf und Inhalte
    o Startgespräch mit Verantwortlichen
    o Situationsanalyse von ausgewählten Arbeitsplätzen in der Produktion
    o Entwicklung von ersten Lösungsansätzen

Dauer 2 – 4 Stunden

Erstellung Entscheidungsgrundlage mit folgenden Inhalten
• Lösungskonzept
• Kostenschätzung und eventuell Förderungen
• Vorgehensweise
• Besprechung der Entscheidungsgrundlage

Kosten je Unternehmen (Vertiefungsworkshop und Potenzialanalyse)
• Gesamtkosten € 1.220.-
• Förderung TIM-Expertenberatung: € 1.000.-
• Kosten für das Unternehmen: € 220.-

An diesem Programm können maximal 10 kleine und mittlere Unternehmen gefördert teilnehmen!

Rechnungslegung:

Die Abrechnung erfolgt aufgrund der Förderbedingungen in 2 Schritten:
1. Rechnung von TIM-WKO über € 220.- nach dem Vertiefungsworkshop
2. Rechnung von PROFACTOR über € 1.000.- plus MWSt. nach dem Abschluss der
Potentialanalyse. Rückerstattung des Rechnungsbetrages von € 1.000.- über die
TIMExpertenberatung Förderung.

Information und Anmeldung
Alois Keplinger – TIM-WKOÖ I 05 90909 – 3547 | alois.keplinger@nullwkooe.at
Helmut Nöhmayer – PROFACTOR I +43 7252 885 305 I helmut.noehmayer@nullprofactor.at

Seit über 20 Jahren betreibt PROFACTOR Forschung und Entwicklung in den Technologiefeldern Robotik und Computer Vision. In den letzten Jahren erfahren diese Technologien einen Aufschwung durch Katalysatoren wie Deep Learning, eigensichere Roboter etc. und dringen in neue Anwendungsdomänen vor. Der rege Austausch in der Community mit Wissenschaft und Industrie ist ein wesentliches Element für neue Innovationen.

 

So fand vom 9. bis 10 Mai in der FH-Steyr der Austrian Robotics Workshop and OAGM Workshop rund um Robotics and Vision statt. Vortragende aus Industrie und Wissenschaft präsentierten vor rund 80 Teilnehmern neueste Ergebnisse aus der Forschung und Produktentwicklung.

 

Das Symposium zeichnete sich neben vier hochkarätigen eingeladenen Vorträge durch mehrere parallele Sessions und Präsentationen von Featured Papers (Arbeiten, die auf großen internationalen Konferenzen schon einmal präsentiert wurden) aus. Schwerpunkte der Vorträge waren im Bereich Mensch-Maschine Interaktion, Aktivitätserkennung und Tracking und Regelung von zukünftigen humanoiden Robotern. Wesentliche Kernthemen die in den nächsten Jahren zu bahnbrechenden Innovationen im industriellen Umfeld führen können.

Die ARW und OAGM ist eine jährliche Veranstaltung zu den Themen Robotik und Computer Vision. Der Veranstalter und Austragungsort wechselt jedes Jahr. PROFACTOR organisierte dieses Jahr diese zwei wichtigsten nationalen Konferenzen im Bereich Robotik (Austrian Robotics Workshop – ARW) und Computer Vision (OAGM) als Joint Veranstaltung.

„Mit derartigen hochkarätigen Veranstaltungen in Steyr will PROFACTOR gezielt den Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft ankurbeln und angewandte Industriebeispiele hervorheben,“ sagt Andreas Pichler, CTO von PROFACTOR.

 

Bei der Veranstaltung wurden ein Best Paper Award und Best Poster Award vergeben. PROFACTOR gratuliert:

Best Research Paper Award ARW:

  • Raphael Deimel. A Dynamical System for Governing Continuous, Sequential and Reactive Behaviors

Best Poster Award ARW

  • Dominik Hofer, Simon Brunauer and Hannes Waclawek. Multilingual Speech Control for ROS-driven Robots

Best Student Research Paper OAGM

  • Robert Harb and Patrick Knöbelreiter. Efficient Multi-Task Learning of Semantic Segmentation and Disparity Estimation
  • Simon Brenner and Robert Sablatnig. On the Use of Artificially Degraded Manuscripts for Quality Assessment of Readability Enhancement Methods

Best Poster Paper OAGM

  • Muntaha Sakeena and Matthias Zeppelzauer. Combining Deep Learning and Variational Level Sets for Segmentation of Buildings

 

 

The JEC Innovation Awards reward composites champions, based on criteria such as partner involvement in the value chain, technicality or commercial applications of innovations. The JEC in Paris is the world’s largest composites exhibition. Ten composite innovation champions selected among 30 finalists, from more than a hundred entries, were awarded

The project ZAero coordinated by PROFACTOR won the JEC innovation award in the category aerospace processes.

The project consortium developed technologies for zero defect manufacturing of large composite parts.

 

 

Zero-defect manufacturing of composite parts

In the aerospace industry, very large components (e.g. wing covers) are made of carbon fiber composite materials. Different challenges are related to the processing of such materials. The complexity that comes with carbon fiber composites often leads to anomalies and defects during production. The EU project ZAero developed intelligent inspection technology to detect problems in production at an early stage. The ZAero project aims for 30-50% boost in productivity via inline AFP and ADMP inspection, simulated part performance and decision support tools. The technology will be showcased at the JEC (Hall 5, Booth S66).

Very high quality standards have to be met in the aerospace industry. In order to guarantee production of defect-free components, a great deal of effort needs to be put into quality control. Lightweight carbon fiber reinforced plastics (CFRP) components are nowadays largely used in the aerospace industry. Production of such parts requires multiple stages of processing, each of which needs to be done with great care.

Continuous process monitoring for zero defects
In order to avoid defects during production, the EU project ZAero developed technologies for consistent monitoring of production. This is based on sensors for fiber orientation measurement and 3D profile scanning that perform inline monitoring during the lay-up process. In addition to this, data from the following production stages (infusion, curing) is collected in a manufacturing database. This database represents a “digital twin” of the real part as manufactured. Intelligent data processing and mechanical simulation provide information about the severity of defects.Logistical simulation delivers information about the part flow and overall production performance. This enables a global view on the production and reveals how defect rates and re-work decisions affect, for example, completion time of a specific order.

Industrial reference implementation
Installation of monitoring systems into industrial environments were done at the facilities of Danobat and FIDAMC. The deployed sensor systems were demonstrated to work well in the respective environments. Data collection, simulation, and decision support modules were successfully demonstrated. Experiments showed that the future production of up to 60 passenger planes per month will be possible with the technologies developed within the project.

PROFACTOR is an Austrian research company located in Steyr and focuses on developing new methods for integrated production technologies. In the field of composite part production, the technological focus is on zero defect manufacturing. PROFACTOR offers sensor systems for fibre orientation measurements, AFP and ADMP monitoring, surface inspection and thermography. Visit us at booth S66 in hall 5.

ZAero Zero-defect manufacturing of composite parts in the aerospace industry

Coordinator PROFACTOR GmbH
Partners: Airbus Defence and Space GmbH, Dassault Systèmes SE, M Torres Diseños Industriales SA, IK4 – IDEKO S Coop, Danobat S Coop, FIDAMC
Duration: 2016 – 2019
Funding: EU Horizon 2020
Website: www.zaero-project.eu

This project has received funding from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement No 721362.

Aus insgesamt vier Einreichungen wurde nun das Projekt „Medical EDUcation in Surgical Aneurysm clipping (MEDUSA)“ zum Leitprojekt Medizintechnik gekürt. Es schafft eine innovative Trainings- und Planungsplattform für Neurochirurgen. Denn operative Eingriffe am Gehirn sind äußerst schwierig und oft nur mit Hilfe von Hochtechnologie sowie außergewöhnlichen kognitiven und motorischen Fähigkeiten von Neurochirurgen möglich. Ein hybrider neurochirurgischer Simulator soll die reale und virtuelle Welt miteinander verbinden, um vielseitige und realistische Trainingsmöglichkeiten zu schaffen. Chirurgen können so den künstlich gefertigten Patienten haptisch fühlen und innere, ansonsten nicht sichtbare anatomische Strukturen in Form von virtuell erzeugten Hologrammen sehen.

Activity Tracking im Operationssaal

PROFACTOR greift bei diesem Vorhaben auf Technologien zurück, die in den letzten Jahren für eine Assistenzsysteme entwickelt wurden. Was bislang der Digitalisierung des Menschen, seines Werkzeugs und seiner Werkstücke in der Montagehalle gedient hat, wird nun auf den Menschen im Operationssaal angewandt.  Die Eigenentwicklung Assembly Eye macht es möglich, das chirurgisches Team und seine Aktivitäten ohne invasive Sensorik zu tracken.

Mit zugehöriger Software von PROFACTOR kann es aus den Bilddaten die Bewegungen der einzelnen Akteure im räumlichen und zeitlichen Kontext extrahieren und Relevantes für den Prozessablauf digitalisieren. Je nach Bedarf kann dies die Basis für Dokumentation von Operationsabläufe oder auch Input für Trainings sein.

Synergien aus oö. Kernkompetenzen

MEDUSA wurde von einem Konsortium entwickelt, dem folgende Projektpartner angehören: RISC Software GmbH – Unit Medizin Informatik (Konsortialführer), Universitätsklinik für Neurochirurgie am Kepleruniversitätsklinikum, FH-OÖ Forschungs- und Entwicklungs GmbH – Forschungsgruppe ReSSL, Johannes Kepler Universität – Institute of Polymer Product Engineering (IPPE), JKU – Institut für Polymerwissenschaften (IPW), AMC alpha medical concepts e.U., CortEXplore GmbH, EVO-tech GmbH, LIFEtool GmbH, eulerian solutions e.U., Netural GmbH,Profactor GmbH und R’n’B Medical Software Consulting Gmbh.

Die CREATIVE REGION hat mit dem Steyrer Forschungsunternehmen PROFACTOR ein europäisches Leuchtturmprojekt in der Höhe von 4 Mio. Euro an Land gezogen.

Gemeinsam mit weiteren PartnerInnen aus Deutschland, Spanien, Israel, Italien und der Schweiz sowie dem Linzer Unternehmen Haratech und der Kunstuniversität Linz wird im Rahmen des Forschungsprojektes Re-FREAM an den drei Standorten Linz, Berlin und Valencia an der Mode der Zukunft geforscht. Dort entwickeln in den nächsten drei Jahren KünstlerInnen, DesignerInnen und TechnikerInnen Produktionsmethoden, Materialien und Technologien für die Mode der Zukunft.

Forschungsprojekt stärkt Linz und Oberösterreich als internationalen Innovationsstandort
Positiv hervorzuheben ist neben der Höhe der generierten Fördersumme auch die verstärkte lokale Kollaboration zwischen Kunst und Industrie. Diese bewusst genutzte Schnittstelle soll ermöglichen, technische Neuerungen ressourcenschonend und gleichzeitig mit hohem ästhetischem Anspruch zu realisieren. Die Marktfähigkeit der Produkte ist dabei ein weiterer wichtiger Fokus des Projekts.

 

Stadträtin Doris Lang-Mayerhofer zeigt sich als Aufsichtsratsvorsitzende der Creative Region begeistert: „In Linz wird die Mode der Zukunft mitentwickelt. Mit dem internationalen Forschungs- und Förderungsprojekt Re-FREAM wird sich Linz als Fashion & Technology Standort in der Modewelt seinen Platz erarbeiten.“

(c) Julia Körner_Costume Designer Ruth Carter_Black Panther_Marvel_Disney_2018

„Für die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes OÖ ist es ausschlaggebend, wie gut es in Oberösterreich gelingt, Forschungsergebnisse in innovative Produkte und Dienstleistungen umzusetzen. Das Projekt Re-FREAM zeigt mit einem spannenden Themenfeld, wie es gelingen kann, dass ForscherInnen und KünstlerInnen neue Technologien gemeinsam entwickeln. Und PROFACTOR erweist sich einmal mehr als ein starker Partner in OÖ, um innovative Lösungen in die Wirtschaft zu transferieren. Das Projekt Re-FREAM ist aber zugleich ein gutes Beispiel für die Wirksamkeit der CREATIVE REGION: Sie agiert mit Spürsinn, um neue, innovative Themen und Zusammenhänge zu entdecken und die Kreativwirtschaft auf die Überholspur zu bringen.“, so Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner.

 

Reinhard Kannonier, Rektor der Kunstuniversität Linz: „Die Bündelung künstlerisch-kreativer Gestaltung und technologisch orientierter Forschung vor Ort, kombiniert mit internationaler Vernetzung, ergibt letztlich den „Rohstoff“ Innovation. Ihn braucht die Region und ganz Europa, um in der rasant fortschreitenden Globalisierung nicht nur zu bestehen, sondern neue Richtungen vorzugeben zu können.“

 

KünstlerInnen und DesignerInnen als DisruptorInnen
Die Modeindustrie gilt als eine der schnelllebigsten Industriebranchen, die außerdem komplexe Arbeitsschritte und Lieferketten beinhaltet. Die traditionellen Arbeitstechniken und hochkomplexen Prozesse bieten Raum für Innovation; besonders, wenn durch interdisziplinäre Ansätze KünstlerInnen und DesignerInnen herkömmliche Herangehensweisen mit neuen Blickwinkeln betrachten. Neue digitale Technologien wirken sich sowohl auf Entwurfsprozesse, Produktion aber auch die Distribution und Präsentation von Mode aus.

 

URBAN MANUFACTURING als Potential für die Mode der Zukunft
Ein wichtiger Beweggrund für die Projektgenehmigung war der Ansatz, die Bekleidungsproduktion der Zukunft wieder nach Europa zurückzuholen. Urban Manufacturing ist dabei relevantes Schlagwort: Es sieht die Stadt als neuen Produktionsraum, in welchem hochwertige, designorientierte Produkte entstehen. Zudem schafft Urban Manufacturing eine neue Nähe zwischen ProduzentInnen und KonsumentInnen, die heute genau wissen möchten, wo und wie ein Produkt hergestellt wird. „Vor allem für die Mode bietet Urban Manufacturing die große Chance, eine Alternative zur viel kritisierten Produktion in Billiglohnländern zu schaffen. Dies ist heute durch neue Technologien möglich, welche derzeit nicht nur die Mode selbst, sondern auch die Art und Weise, wie diese gestaltet und produziert wird, verändern.“ so Christiane Luible-Bär, Projektpartnerin und Co-Leiterin der Abteilung fashion & technology an der Kunstuniversität Linz.

 

Christoph Breitschopf (CEO PROFACTOR): „In den drei Innovationhubs Valencia, Berlin und Linz wird an drei wichtigen Fragestellungen der Mode der Zukunft gearbeitet: Nachhaltigkeit, elektronische Textilien sowie 3D-Druck. In zwei Ausschreibungen sucht das Projekt KünstlerInnen und DesignerInnen, die mit bahnbrechenden Ideen gemeinsam mit ForscherInnen bestehende Technologien weiterentwickeln. Dabei werden zwanzig Forschungsprojekte gefördert.“

 

KünstlerInnen und DesignerInnen können sich ab März bewerben

Im März startet die Ausschreibung für die insgesamt zwanzig Projekte. Die Calls sind mit bis zu 55.000 Euro pro Projekt dotiert und werden von einer fachkundigen Jury ausgewählt. Die erfolgreichen Einreichungen werden dann in den drei Hubs im Rahmen eines Co-Creation Prozesses professionell begleitet. Die ausgewählten KünstlerInnen und Creators haben so die Chance, gemeinsam mit ForscherInnen die Mode der Zukunft zu revolutionieren.

 

Die Mode der Zukunft ist smart und urban – und kommt aus dem 3D-Drucker

Die drei Hubs in Valencia, Berlin und Linz bauen in ihren jeweiligen Schwerpunkten das Ökosystem der städtischen Modeproduktion auf. Sie vernetzen Technologieanbieter, Unternehmen, Kreativ- und Kunstzentren sowie Produktionsstätten. Außerdem bieten sie Innovationsräume für Exploration, Kreativität, Kleinproduktion, Wissens- und Innovationstransfer an Modedesigner und -macher. Besonders 3D-Druck spielt eine wichtige Rolle – denn dieser ermöglicht auch die Produktion von umweltfreundlichen und elektronischen Textilien, die für smarte Mode relevant sind.

 

Beispielhafte Vorreiterin aus Österreich, hochkarätige Jury

Ein aktuell herausragendes Beispiel für innovatives, österreichisches Modedesign ist die Designerin Julia Körner. Sie ist bekannt für innovative Produktionstechniken und gilt als eine der weltweit führenden Köpfe in digitalen Fertigungsmethoden und 3D-Druck. Sie arbeitet interdisziplinär in den Bereichen Architektur, Produkt- und Modedesign. Ihre Arbeiten wurden international ausgezeichnet und vielfach publiziert. Ihre jüngsten Kooperationen sind 3D-gedruckte Modestücke, die mit namhaften Haute Couture Häusern für Pariser Modewochen entwickelt wurden sowie die 3Dgedruckten Kostüme für Marvel’s Hollywood Film Produktion ‚Black Panther‘ (siehe Bild). Julia Körners innovative Ansätze im Modedesign und die einzigartigen Kooperationen mit Unternehmen zeigen, wie wichtig der Einfluss neuer zukunftsorientierter Technologien im Feld der Mode ist. Auch die Re-FREAM Jury wird mit hochkarätigen VorreiterInnen besetzt sein; unter anderem wird der Schweizer Produktdesigner Christophe Guberan die Einreichungen bewerten. Er denkt Produktionsprozesse neu und setzt außergewöhnliche Techniken und Materialien für seine Entwürfe und Projekte ein; seine „LIQUID PRINTED BAGS“ , welche in Kollaboration mit dem MIT Self-Assembly Lab entstanden, werden mittels 3D-Schnelldruckverfahren in einer Gelemulsion hergestellt. Diese Methode ermöglicht schnelle und qualitativ hochwertige Ergebnisse, die neue Dimensionen für die Möglichkeiten des 3D-Drucks setzen.

Re-FREAM forscht in den nächsten drei Jahren an der Mode der Zukunft

Innovationen sind in vielen Bereichen möglich – jene zwanzig Projekte, die ab März gesucht werden, werden einen hohen Innovationsgrad aufzeigen müssen, um von der unabhängigen Fachjury in die finale Runde gewählt zu werden. Denn so viel ist klar: Mode wird künftig virtuell designt und probiert werden, lokal produziert und dem Kunden in kurzen Wegen und dabei zeitnah geliefert werden. Sie wird nicht nur mehr aus zweidimensionalen Textilien produziert werden, denn 3D-Scan und 3D-Druck eröffnen ganz neue Wege, komplexe Formen zu entwerfen und zu erstellen: Willkommen in der Maßschneiderei der Zukunft, wo individuell und ressourcenschonend auf die Körpermaße der KonsumentInnen eingegangen werden kann. Die Reaktionsfähigkeit der Textilien ist ein weiterer möglicher Innovationsfaktor: Integrierte Elektronik macht Kleidung programmierbar und leitfähig. Diese technologischen Neuerungen werden Einfluss auf die Modeindustrie und deren Zulieferungsketten haben. DesignerInnen und KundInnen werden direkter miteinander in Verbindung treten. Faktoren und Kriterien wie diese werden für die Auswahl der Projekteinreichungen ausschlaggebend sein. KünstlerInnen und DesignerInnen können sich ab März bewerben. „Es freut uns, dass wir mit Re-FREAM die Leaderposition für ein herausragendes und innovatives EU-Projekt übernehmen. Wir erwarten zahlreiche Bewerbungen und werden in den nächsten drei Jahren gemeinsam mit unseren internationalen ProjektpartnerInnen länderübergreifend an innovativen, marktfähigen Produkten arbeiten.“, so Patrick Bartos, Geschäftsführer der CREATIVE REGION Linz & Upper Austria.

 

Projekname:            Re-FREAM (Re-FREAM: Re-Thinking of Fashion in Research and Artist collaborating development for Urban Manufacturing)

Förderung                H2020 – ICT-32-2018 –  STARTS – The Arts stimulating innovation

Laufzeit                     Dezember 2018 – November 2021

Projektpartner 

  • Creative Region Linz& Upper Austria GmbH
  • PROFACTOR GmbH
  • Associacion de Investigacion de la Industria Textil
  • Wear-it Berlin GmbH
  • Care Applications, S.L.U
  • INSTITUTO EUROPEO DI DESIGN SL
  • CONSORZIO ARCA- CONSORZIO PER LA PROMOZIONE DELLE APPLICAZIONI DELLA RICERA E LA CREAZIONE DI AZIENDE INNOVATIVE
  • HARATECH GmbH
  • UNIVERSITÄT FÜR KÜNSTLERISCHE UND INDUSTRIELLE GESTALTUNG LINZ
  • STRATYSYS LTD
  • FRAUNHOFER GESELLSCHAFT ZUR FÖRDERUNG DER ANGEWANDTEN FORSCHUNG E.V.
  • EIDGENÖSSISCHE MATERIALPRÜFUNGS- UND FORSCHUNGSANSTALT

 

 

 

The project ZAero coordinated by PROFACTOR was nominated as one of the finalists of the JEC innovation award.

The project consortium developed technologies for zero defect manufacturing of large composite parts.

Visit PROFACTOR at the JEC 2019 in Hall 5, Booth S66. The JEC takes place from March 12-14, 2019 in Paris.

 

Zero-defect manufacturing of composite parts

In the aerospace industry, very large components (e.g. wing covers) are made of carbon fiber composite materials. Different challenges are related to the processing of such materials. The complexity that comes with carbon fiber composites often leads to anomalies and defects during production. The EU project ZAero developed intelligent inspection technology to detect problems in production at an early stage. The ZAero project aims for 30-50% boost in productivity via inline AFP and ADMP inspection, simulated part performance and decision support tools. The technology will be showcased at the JEC (Hall 5, Booth S66).

Very high quality standards have to be met in the aerospace industry. In order to guarantee production of defect-free components, a great deal of effort needs to be put into quality control. Lightweight carbon fiber reinforced plastics (CFRP) components are nowadays largely used in the aerospace industry. Production of such parts requires multiple stages of processing, each of which needs to be done with great care.

Continuous process monitoring for zero defects
In order to avoid defects during production, the EU project ZAero developed technologies for consistent monitoring of production. This is based on sensors for fiber orientation measurement and 3D profile scanning that perform inline monitoring during the lay-up process. In addition to this, data from the following production stages (infusion, curing) is collected in a manufacturing database. This database represents a “digital twin” of the real part as manufactured. Intelligent data processing and mechanical simulation provide information about the severity of defects.Logistical simulation delivers information about the part flow and overall production performance. This enables a global view on the production and reveals how defect rates and re-work decisions affect, for example, completion time of a specific order.

Industrial reference implementation
Installation of monitoring systems into industrial environments were done at the facilities of Danobat and FIDAMC. The deployed sensor systems were demonstrated to work well in the respective environments. Data collection, simulation, and decision support modules were successfully demonstrated. Experiments showed that the future production of up to 60 passenger planes per month will be possible with the technologies developed within the project.

PROFACTOR is an Austrian research company located in Steyr and focuses on developing new methods for integrated production technologies. In the field of composite part production, the technological focus is on zero defect manufacturing. PROFACTOR offers sensor systems for fibre orientation measurements, AFP and ADMP monitoring, surface inspection and thermography. Visit us at booth S66 in hall 5.

ZAero Zero-defect manufacturing of composite parts in the aerospace industry

Coordinator PROFACTOR GmbH
Partners: Airbus Defence and Space GmbH, Dassault Systèmes SE, M Torres Diseños Industriales SA, IK4 – IDEKO S Coop, Danobat S Coop, FIDAMC
Duration: 2016 – 2019
Funding: EU Horizon 2020
Website: www.zaero-project.eu

 

PROFACTOR organisiert den AUSTRIAN ROBOTICS WORKSHOP AND OAGM WORKSHOP 2019 vom 9. bis 10. Mai 2019 in Steyr (FH-Steyr).

Der Austrian Robotics Workshop soll Forscher, Experten und Praktiker zusammenbringen, die an verschiedenen Themen der Robotik arbeiten, um aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der Robotik und ihrer Anwendungen zu diskutieren. Die Neuauflage in Steyr zielt vor allem auf Robotikkompetenz im Produktionsbereich ab.

Der OAGM-Workshop bietet eine Plattform für die Präsentation und Diskussion von Forschungsfortschritten sowie aktuellen Projekten mit der OAGM/AAPR-Community.

Das Symposium wird von zwei unabhängigen Gruppen organisiert:

  • OAGM befasst sich mit Bildverarbeitung und Computer Vision
  • ARW (Austrian Robotics Workshop) befasst sich mit Robotern und Automatisierung, Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine.

Austrian Robotics Workshop and OAGM Workshop 2019

 

TIPP: Praxisforum – Roboter als leistbare Helfer für Handwerk und Industrie

Am 9. Mai ab 13 Uhr besteht die Möglichkeit zusätzlich das Praxisforum – Roboter als leistbare Helfer für Handwerk und Industrie

zu besuchen. Mehr Infos unter:  Anmeldung unter: https://www.tim.at/veranstaltungen/E59D32CA-563B-E911-80CB-0050569207DF/ 

Sie möchten auch am 10. Mai am  Austrian Robotics Workshop und OAGM Workshop teilnehmen? Ihr Ticket für Freitag, 10.Mai 2019, erhalten Sie mit einem E-Mail an Verena Musikar.