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Fibrescope

Projekthintergrund

Die Oberflächenprüfung gewinnt auf Grund der Null-Fehler-Forderung in vielen Industriebereichen zunehmend an Bedeutung. Die Prüfung von sicherheits- oder verschleißkritischen Bohrungen und Gewinden sind dabei besonders für Abnehmer und Lieferanten der Luftfahrt- und Automobilindustrie sowie des Kraftwerks-, Turbinen- und Brückenbaus interessant.
Dabei wird die 100-Prozent-Prüfung zum Teil manuell mit Endoskopen  durchgeführt. Das kann bis zu einer Stunde je Teil dauern. Die Vorteile automatischer Inspektionssysteme gegenüber der manuellen Prüfung sind geringere Kosten und objektive Beurteilung der Fehler ohne tageszeitliche Schwankungen bei konstanter Taktrate.
Diese Vorteile konnten bereits mehrfach an Bohrungen und Gewinden demonstriert werden. Anwender solcher Bildverarbeitungssysteme (BV) kritisieren oftmals deren fehlende Flexibilität bei kleinen Losgrößen. Durch hohe Kosten für Umbauten, Programmierung und die Bereitstellung der Prüfteile können gerade kleine Serien nicht wirtschaftlich geprüft werden. Beispielsweise müssen die Bohrungen der Prüfteile sehr genau unter dem Endoskop positioniert werden.

Projektinhalt

Hier setzt der Inspektionsroboter FIBRESCOPE an und räumt diese Nachteile aus. Bohrungen werden auch bei größeren Abweichungen erkannt und lokalisiert. Der Roboter positioniert das Endoskope schnell und genau in 6 Freiheitsgraden. Die Programmierung des Roboters erfolgt innerhalb von Sekunden automatisch. Der Anwender braucht dazu keine Roboterkenntnisse. Er markiert lediglich die relevanten Bohrungen bei oder nach der Erstellung von CAD-Modellen mit einer Programmier-CAD Software.

PROJEKTPARTNER

  • Amtec GmbH (Koordination, D)
  • PROFACTOR GmbH (Entwicklung & Technische Leitung, A)
  • IHTECH (A)
  • ERKU (A)
  • Oxford Sensor Technology (UK)
  • DEMOCENTER ( I )
  • GALLI ERIO (I)
  • Fondmatic (I)
  • TU Wien, ACIN (A)

Die europäische Union förderte dieses Projekt als wichtigen Beitrag für das wirtschaftliche Wachstum.

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